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09.06.2008 - Baustein-Programmierung als kompletter "All-In-Process"

22.04.2008 - Micronas-VCT - höchste Präzision in der
Fertigungsprogrammierung gefordert

12.04.2008 - Programmieren oder programmieren lassen - Holtek HT48F

06.04.2008 - Milliarden von Bytes in JET- Geschwindigkeit programmiert




09.06.2008 - Baustein-Programmierung als kompletter "All-In-Process"

ertec integriert 3D-Inspektionsssystem in Programmier-Roboter - 100-prozentige Absicherung gegen Fehler oder Beschädigungen - keine manuellen Eingriffe nötig


(pressebox) Erlangen, 09.06.2008 -
Ab sofort stattet die ertec GmbH ihren Programmier-Roboter BEAVER mit einer Messeinheit des Herstellers ICOS aus. Die Anschlusspins der programmierten Bausteine werden nun direkt vor der Verpackung im selben Automat vermessen und kontrolliert. Mit der Integration dieser 3D-Lead-Inspektion erweitert ertec den Funktionsumfang der Programmierung zu einem "All-In-Process" und gewährleistet, dass trotz höchsten Geschwindigkeiten nur absolut fehlerfreie Bausteine in die Produktion gelangen.

Wegen der explosionsartig wachsenden Nachfrage, müssen elektronische Speicherbausteine direkt in Automaten programmiert werden. Nach dem eigentlichen Programmiervorgang werden diese manuell in einen anderen Automaten umgelagert, dort optisch vermessen und endgültig verpackt. Dieser Eingriff in einen automatisierten Bearbeitungsprozess beinhaltet aber Gefahren wie beispielsweise Vertauschungen oder Beschädigungen. Der Programmier-Roboter BEAVER der ertec GmbH ermöglicht es nun, in Kombination mit der Industrie-Standard-Messeinrichtung LIM des Herstellers ICOS, den kompletten Programmierungsprozess innerhalb einer Maschine ohne manuelle Eingriffe durchzuführen.

Der BEAVER ist ein parallel arbeitender Programmier-Roboter mit Vollausstattung. In Kombination mit der smartJET-Technologie der ertec GmbH erreicht er höchste Durchsätze mit bis zu 700 Bausteinen pro Stunde. Auch bei Bausteinen mit sehr hohen Flash-Kapazitäten und dadurch normalerweise langen Programmierzeiten werden durch die Parallelprogrammierung in bis zu 64 Programmiersockeln des BEAVERs diese Werte erreicht. Konrad Kruse, Geschäftsführer der ertec GmbH, über die neu in den Roboter integrierte Messeinrichtung: "Mit der 3D-Lead-Inspektion machen wir die Bausteinprogrammierung zum "All-In-Process". Der BEAVER entnimmt die Bausteine aus den Magazinen, legt sie in die Sockel und beginnt mit dem Programmieren. Danach markiert er die fehlerfreien Bausteine per Etikett oder Laser, prüft sie optisch dreidimensional und legt die Bausteine wieder in die Output-Magazine ab. Damit vermeiden wir typische Fehler wie Koplanarität, Pin-Lage oder Abmaße und erreichen insgesamt eine 100-prozentige Absicherung gegen nicht oder falsch programmierte sowie mechanisch beschädigte Bausteine."

"All-In" bedeutet, dass ein Prozess innerhalb einer Maschine ohne manuelle Eingriffe ablaufen kann. Er ist damit zusätzlich lückenlos protokolliert und im Sinne einer oft geforderten Traceability nachweisbar. Mit der Kombination BEAVER und smartJET-Technologie steht die ertec GmbH für ein neues Qualitäts- und Geschwindigkeitsniveau in der Bausteinprogrammierung. Bei der smartJET-Programmierung werden alle Daten vor Ort auf Modulen gespeichert und stehen so unmittelbar zur Verfügung. Die Daten werden aus vorgeladenen Image-Speicherkarten ohne Umwege direkt in den Baustein programmiert. So gehen die Zeit für die Daten-Übertragung und die PC-Rechenzeiten gegen Null und der Programmier-Durchsatz ergibt sich ausschließlich aus den internen, ungebremsten Programmierzeiten der Bausteine selbst.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 09.06.2008
Verfasser: Werner Bauer
Leiter Programmierservice
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22.04.2008 - Micronas-VCT - höchste Präzision in der
Fertigungsprogrammierung gefordert


High-End-Fernsehgeräte, ob Plasma oder LCD, benötigen heutzutage für die Elektronik kaum mehr als einen Chip. Hohe Komplexität bedingt u.a. hohe Pin-Zahlen und damit sehr diffizile Gehäusebauformen. Das Onboard-Flashen über serielle Schnittstellen ist deshalb der Einzelbaustein-Programmierung vorzuziehen, aber bei den hohen Stückzahlen geht die Zeit ins Geld ?


Die Mikrocontroller-Familien VCT49, VCT6x und VCT7x des Herstellers Micronas kommen prinzipiell ohne zusätzliche externe Komponenten für ein TV-Design aus. Außer der Audio-, Video, Teletext- und OSD-Funktionalität sind in solch hochkomplexen elektronischen Bausteinen auch verschiedene flüchtige und nichtflüchtige Speicherkomponenten integriert.

Über eine serielle I ² C-Schnittstelle ist der Onchip-Flash online bzw. inline in der Fertigungslinie programmierbar. Aber Zeit ist Geld und diese Art der Inline-Programmierung ist bzgl. der hohen Taktzeitanforderungen und Stückzahlen keineswegs immer die effizienteste Methode.
Die Durchsatzanforderungen verbunden mit den steigenden Qualitätsansprüchen sind immer mehr entscheidende Parameter bei der Serienfertigung von solch preissensiblen Konsumer-Produkten.
ertec bietet hierzu 4 Programmierlösungen an:
Lassen die Produktionsbedingungen beim Kunden eine Onboard-Parallelisierung zu, so kann man in der Linie mit einem Onboard-Programmiersystem PGS8P bis zu 8 Platinen mit den schon bestückten VCT-Mikrocontrollern gleichzeitig programmieren. Die notwendige Einbindungsmöglichkeit in die Fertigungssoftware mit allen Features der Transparenz, Protokollierung und Rückverfolgbarkeit ist dabei selbstverständlich immer gegeben.
Bei mittleren Stückzahlen ist eine manuelle Einzelbausteinprogrammierung mit den Programmiermodulen P67390 des modularen Programmiersystems PGS67 denkbar. Aufgrund der diffizilen Gehäusebauform (PLQFP208-1) mit 208 Pins ist die Handhabung der Bausteine allerdings sehr kritisch. ertec empfiehlt daher den Einsatz des neu entwickelten pneumatisch gesteuerten Sockelöffners, der zumindest das Öffnen und Schließen der einzelnen Sockel übernimmt. Der Bediener allerdings muss trotzdem noch höchste Sorgfalt beim Einlegen und Herausnehmen der Mikrocontroller walten lassen.
Bei der Programmierung größerer Stückzahlen ist ein automatisierter Prozess unbedingt erforderlich.
In den meisten Fällen macht hier die externe Auftragsvergabe an kompetente Programmierdienstleister Sinn. Mit dem Programmierroboter BEAVER werden im Programmierzentrum der ertec GmbH auch diese relativ großen Gehäuse automatisiert behandelt und vor der Output-Magazinierung noch mit einer optischen 3D-Inspektion mechanisch auf Pindefekte in allen 3 Dimensionen vermessen.
Abhängig von den Kundenstückzahlen muss hier zwischen Investition von Programmierrobotern BEAVER und Outsourcing dieses Fertigungsprogrammierprozesses im betriebswirtschaftlichen Sinne abgewogen werden.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 22.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
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12.04.2008 - Programmieren oder programmieren lassen - Holtek HT48F

Leistungsfähige und preiswerte RISC-Mikrocontroller des taiwanesischen Herstellers HOLTEK sind jetzt auch als programmierbare Flash-Versionen verfügbar. Diese Alternative zu den Masken wird nun auch für sehr hohe Stückzahlen interessant.


Der Preisunterschied von Masken-Bausteinen zu programmierbaren Flash-Microcontrollern wird immer kleiner. Und wie viel flexibler ist da ein Flash-Variante, auch gegenüber der OTP-Derivate?
Immer öfter werden spezielle bausteinspezifische Informationen (z.B. IP-Adressen, MAC-Adressen, Versions- und Fertigungsinformationen) im Flash-Programmspeicher oder EEPROM-Datenbereich benötigt.
Bei Verwendung von Maskenbausteinen ist dies überhaupt nicht möglich.
Bei den Holtek-Flash-Varianten darf man allerdings auch nicht außer Acht lassen, dass Ansprüche der Speicherung beispielsweise auch serialisierbarer Daten zusätzlich hohe Anforderungen an die Fertigungsprogrammierung stellen.
Nicht nur der hohe Durchsatz bei manueller oder automatischer Programmierung steht als Forderung, auch eine qualitätssichere, transparente Methodik der Programmierung von exemplar-spezifischen Daten in diesem komplexen Prozess ist absolut notwendig. Solche Verfahren müssen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit garantieren, die bei den heutigen hohen Qualitätsstandards einfach nicht mehr wegzudenken ist.
Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden, der Einsatz von entsprechenden Programmiersystemen mit fertigungsgerechter Bediensoftware im eigenen Hause oder ein entsprechendes Outsourcing zu externen Programmierdienstleistern.
Die Firma ertec GmbH bietet alle entsprechenden Programmier-Möglichkeiten an.
Handelt es sich um mittlere Stückzahlen von Holtek-MCU's, so ist es schon noch denkbar, im eigenen Hause an Hand-Programmierstationen zu programmieren, zu markieren und wieder zu verpacken. Die fertigungsgerechte Bedienoberfläche PSI67 des modularen Programmiersystem PGS67 von ertec bietet hierzu alle Features - von der OTP- bzw. MTP-Datei, die direkt vom frei verfügbaren HOLTEK-Entwicklungssystem HT-IDE3000 erzeugt wird, bis hin zur fertig programmierten, verifizierten, etikettierten und detail-dokumentierten HOLTEC-MCU-Flash-Serie in verschiedenen Gehäusebausteinen (DIP, SKDIP, SOP, SSOP,LQFP).
Bei der Programmierung größerer Stückzahlen mit vielleicht noch dazu exemplarspezifischen Programmierdaten im MCU-Flash oder -EEPROM ist ein automatisierter Prozess unbedingt erforderlich. Die Investition in solche komplexe Programmierroboter ist nur bei wenigen Groß-Projekten (hohe Stückzahlen) kaufmännisch sinnvoll.
In den meisten Fällen macht hier die externe Auftragsvergabe an kompetente Programmierdienstleister Sinn. Mit dem Programmierroboter BEAVER werden im Programmierzentrum der ertec GmbH diese verschiedenen tw. diffizilen Einzelschritte in einem in sich abgeschlossenen hochkomplexen Prozess durchgeführt.
Holtek-Bausteine in unterschiedlichen Gehäusen aus dem Gurt, von der Stange oder vom Tray werden im Beaver automatisiert gehandelt, programmiert, lasermarkiert, bzgl. Pinmechanik und Markierung inspiziert und wieder entsprechend verpackt, bei extrem minimiertem Einfluss der Fehlerquelle Mensch.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 12.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
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06.04.2008 - Milliarden von Bytes in JET- Geschwindigkeit programmiert

Explodierende Stückzahlen und Kapazitäten elektronischer Speicherbausteine stellen an die Elektronikfertigungen permanent steigende Anforderungen.
Die neue "SmartJET Highspeed-Technologie" von ertec bildet die Basis für höchste Programmierdurchsätze in der Massenproduktion und stellt die automatisierte Bausteinprogrammierung auf ein neues Qualitäts- und Geschwindigkeitsniveau.



Eine Milliarde hat neun Nullen, ein GigaByte hat noch mehr Byte und wenn man auf Bit-Ebene runtergeht, dann ist man bei 1 GigaByte schon bei knapp 10 Milliarden Bits. Aber was ist morgen eigentlich noch ein GigaByte, wo schon heute Einzel-Bausteine mit 16 GigaByte Flash-Kapazität auf dem Markt sind ?

Eine steigende Anzahl verschiedener elektronischer Produkte verwendet mehr und mehr solche riesigen Speicherkapazitäten, die bei vielen Anwendungen im Fertigungsprozeß Bit für Bit programmiert werden müssen. Herkömmliche Verfahren reichen dazu einfach nicht mehr aus. An einem einfachen Beispiel soll diese anspruchsvolle Thematik verdeutlicht werden:
Sollten bei der Flash-Programmierung aufgrund herkömmlicher mittlerer Mikrocontroller-Verarbeitungszeiten auch nur 100 Nanosekunden pro Byte vertan werden, so summieren sich diese zusätzlichen Zeiten bei einem 8 GByte-Baustein schon zu ca. einer Viertelstunde pro Baustein.

Die relevanten Zeiten bei der Baustein-Programmierung ansich sind die Zeiten für Zugriffe des PCs auf die Programmierdaten (Festplatte, Netzwerk, ext. Datenträger...), Programm-Laufzeiten innerhalb des Betriebssystem (Rechnergeschwindigkeiten), Datenübertragungszeiten vom Speicherort der Programmierdaten zum Flash-Baustein, der Software-Overhead innerhalb des Programmiersystems (Programmabarbeitungszeiten für Datenübergaben, Abfragen, Auswertungen..) und letztlich die Programmierzeiten des Flash-Bausteines selbst.

Die neuen JET-Basis-Programmiermodule P67805 von ertec basieren auf der "Smart-JET-Highspeed-Technologie", deren grundsätzliche Arbeitsweise aus einer optimalen Arbeitsteilung zwischen einem schnellen Mikrocontroller-Master und einem superschnellen FPGA-Baustein als Slave besteht. Zusätzlich wird die Übertragungszeit der Programmierdaten auf Null und die PC-Rechenzeit gegen Null gesetzt, indem von über spezielle Mehrfach-Ladestationen vorgeladenen Image-Speicherkarten die Bits und Bytes ohne Umwege am physikalischen Zeitlimit direkt in den Flash programmiert werden. Desweiteren wird durch eine echte 4-fach Parallelisierung pro Programmiermodul und eine bis zu 64-fache Parallelisierung im Gesamtsystem ein Programmierdurchsatz von mehr als 5 Milliarden Bit pro Sekunde erreicht.

Mit dem ertec-Programmierroboter BEAVER im Vollausbau, d.h. mit 64 Programmiersockeln, kann so auch bei theoretischen Einzel-Bausteinprogrammierzeiten von über 5 Minuten ein vollautomatisierter Programmierdurchsatz von ca. 650 Bausteinen pro Stunde realisiert werden. Dabei werden die Bausteine in einem kompletten in sich geschlossenen Prozess vom Input-Tape programmiert, laserbeschriftet, visuell bzgl. Markierung und mechanischem Pin-Zustand kontrolliert (2D oder optional auch 3D) und wieder im Output-Tape verschweißt.

Selbstverständlich wird über mehrstufige kompromisslose Sicherheitsprüfungen innerhalb des Gesamtprozesses den heutigen Qualitätsstandards nicht nur bzgl. Datenkonsistenz sondern auch in Richtung Transparenz und Rückverfolgbarkeit in vollem Umfang Rechnung getragen.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 06.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
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